Verstehen ohne Worte


Das beste Heilmittel gegen interkulturelle Klischees, Ängste und Phobien ist Wissen. Um ihre Bildung zu verhindern, ist es am besten, den anderen Menschen kennenzulernen. Etwas mit ihm zu unternehmen; Zum Beispiel durch das Theaterspiel oder die Musik. Zusammenkommen um eine gemeinsame Geschichte zu finden oder zu erzählen – trotz oder gar wegen der Unterschiede.

Theater kann Wunder bewirken.

Am Montag starteten wir in Berlin ein Projekt mit dem Titel “Verstehen ohne Worte.“ Die Vereinigung agitPolska organisierten zusammen mit der Stiftung Teatr Ósmego Dnia, Theaterworkshops.

Polnische Jugendliche vom staatlichen Musikcolleg aus Stettin trafen auf die Willkommensklasse aus der Hans-Litten-Schule in Berlin. In den sogenannten Willkommensklassen, finden sich Kinder mit Migrationshintergrund zusammen, dort beginnt ihre schulische Laufbahn in Deutschland.

Vor Ort arbeiteten sie mit den Workshopleiterinnen Violina Janiszewska Kunsttherapeutin und Schauspielerin; und Sabina Drąg, Soziologin, Schauspielerin und Expertin auf dem Gebiet Clownerie und Pantomime zusammen.

Eine weitere polnische Gruppe Gymnasialschüler traf zur gleichen Zeit auf eine Willkommensklasse der Peter-Ustinov-Schule in Berlin.

Sie arbeiteten mit Marcin Kęszycki, Schauspieler des Theaters des achten Tages und Katarzyna Klebba – Geigerin und Musiktherapeutin zusammen.

Am Freitag werden beide Gruppen in ihren Schulen ein aus den Workshops hervorgehendes Theaterstück aufführen.

Das Projekt “Verstehen ohne Worte” wird dank der finanziellen Unterstützung der Europäischen Union im Rahmen des Programms Erasmus + Youth in Action umgesetzt.

Wir möchten uns auch bei Herrn Mariusz Winkler aus Poznań und seinen Freunde bedanken. Herzlichen Dank für die wundervolle Hilfe und Unterstützung.